Archiv für Februar 2013

Vorsicht beim Hauskauf! Wohngebäudeversicherung!

Geschrieben von Jörg Paulus am in Neuigkeiten, Versicherungen

Vorsicht beim Hauskauf!  Wohngebäudeversicherung!

Die aktuelle Zinslandschaft bringt reichlich Bewegung in den Immobilienmarkt. Sehr viele Häuser wechseln derzeit den Eigentümer.

Der richtige Umgang mit der Wohngebäudeversicherung (Wohngebäudeversicherung) hilft eine Menge Ärger zu verhindern.

Beim dem Hauskauf wird die bestehende Wohngebäudeversicherung quasi mit erworben. Ausschlaggebend ist die Eintragung im Grundbuch. Ab dem Zeitpunkt beginnt eine 1 monatige Frist zu laufen. Innerhalb der Zeit sollte der neue Eigentümer der alten Versicherung den Eigentümerwechsel anzeigen oder die Kündigung aussprechen. Zu diesem Zeitpunkt ist es extrem wichtig den alten Tarif und eventuelle Marktalternativen zu prüfen.  Die Experten Jörg Paulus und Andreas Bülte (Kontakt) prüfen gerne den bestehenden Versicherungsschutz in Hinblick auf die veränderten Rahmenbedingungen und Einsparpotenzialen.

VORSICHT:

1) Die 1 monatige Frist nach Grundbucheintrag zur schriftlichen! Meldung des Eigentümerwechsels und Alternativsuche beachten vgl. hierzu auch § 69 bis § 71 VVG.

2) Eine Kündigung kann per sofort oder zum Ende des Versicherungsjahres erfolgen

ASSKUR-Tipp: bei unterjähriger Kündigung werden oftmals zu viel gezahlte Beiträge nicht erstattet; es kann daher Sinn machen bis zum Ende des Jahres zu warten; ausschlaggebend sollten jedoch die Versicherungsbedingungen und der Versicherungsumfang sein

3) Verantwortlich für die Bezahlung des Versicherungsbeitrages ist  im Prinzip primär der Verkäufer …achten Sie jedoch auf die Bezahlung der Prämie, sonst besteht kein Versicherungsschutz! Die Versicherung ist NICHT verpflichtet Sie über die ausstehende Prämie zu informieren (vgl. hierzu Urteile des Thüringer Oberlandesgericht)

4) Auch der Versicherer hat ein Sonderkündigungsrecht innerhalb der Frist!

5) Achten Sie auf die Obliegenheitspflichten innerhalb des Alt-Versicherungsvertrages. Z.B. lassen Sie ein gekauftes Gebäude nicht zu lange unbewohnt

6) Die Sonderkündigungsmöglichkeiten gelten nicht bei Erbschaften

7) Nutze den Link ->  (Vorlage Kündigung Wohngebäudeversicherung)

 

Pflege-Bahr / geförderter Einstieg in die Private Pflege

Geschrieben von Andreas Bülte am in Neuigkeiten

Bei der staatlich geförderten Pflegeergänzungsversicherung (GEPV) handelt es sich um eine Pflegegeldversicherung, die von den Privaten Krankenversicherern ab dem 01. 01 2013 angeboten wird. Im Versicherungsfall wir der bei Vertragsabschluß vereinbarte Betrag monatlich ohne Nachweis der tatsächlich anfallenden Pflegekosten ausgezahlt, kann also nach eigenen Präferenzen verwendet werden. 

Die Rahmenbedingungen der geförderten Pflegezusatzversicherung sind denkbar einfach. Sie kann von allen abgeschlossen werden, die in der sozialen bzw. der privaten Pflegepflichtversicherung versichert sind, sofern sie das 18. Lebensjahr vollendet haben und bei Vertragsabschluss nicht pflegebedürftig sind. Es gibt keine Altersgrenze nach oben. Damit Versicherte die staatliche Zulage von 5 Euro im Monat erhalten, muss ihr Vertrag bestimmte Mindestleistungen vorsehen. So muss beispielsweise in Pflegestufe III eine Leistung von mindestens 600 Euro monatlich vorgesehen sein. Für die anderen Pflegestufen sieht der Gesetzgeber ebenfalls Untergrenzen vor (60/30% für Stufen 2/1). Gleichzeitig muss der zu zahlende Beitrag inklusive der staatlichen Zulage mindestens 15 Euro monatlich betragen. Der tatsächliche Beitrag richtet sich dabei nach den im Vertrag vereinbarten Leistungen und dem Lebensalter bei Vertragsabschluss. Gleichzeitig gilt für die anbietenden Unternehmen ein Annahmezwang. Etwaige Vorerkrankungen dürfen also nicht abgefragt werden und haben daher keinen Einfluss auf das Zustandekommen des Vertrages, den Versicherungsumfang oder die Beitragshöhe. Da sich der zu zahlende Beitrag unter anderem nach dem Alter bei Vertragsabschluss richtet, ist die Versicherung für junge Menschen besonders preisgünstig. Wer etwa mit Anfang 20 einen entsprechenden Vertrag abschließt, wird für seine 15,-€ deutlich mehr als die Mindestabsicherung von 600,-€ erhalten. 

Der Pflege-Bahr ist eine gute Ergänzung zur gesetzlichen Pflegepflichtversicherung, schon wegen der Verpflichtung zur Annahme von Personen mit gesundheitlicher Vorbelastung. 

Hierin liegt wohl auch eine Grund, warum es neben dem Pflege-Bahr Absicherungen gibt, die für gesunde Menschen attraktiver sind. Die Tarife am Markt werden sich entwickeln. Die Beratung und Auswahl bleibt also spannend.

Mehr unter: Private Pflegeversicherung

100 Euro mehr Netto pro Monat – Wir zeigen wie’s geht

Geschrieben von Andreas Bülte am in Neuigkeiten

 …und der Chef hat keinen € dazubezahlt. 

Das klingt zunächst nach Wunschdenken oder Zauberei. Die Auflösung ist viel einfacher. Unternehmen dürfen ihren Mitarbeitern nämlich in definiertem Umfang Sachleistungen statt Bruttolohn zukommen lassen. Wir sprechen hier von einer Nettolohnoptimierung (NEO). Im deutschen Steuerrecht gibt es seit den 50er Jahren mittlerweile 22 solcher geförderter Ausnahmen. Mitarbeiter von Großunternehmen nutzen das gemeinsam mit ihrem Arbeitgeber seit langem. 

50,-€ Internetpauschale mtl., 156,-€ Erholungspauschale jährl., 44,-€ Tank- und Shoppingkarte mtl. U.v.m können steuer- und sozialversicherungsfrei bezogen werden. Hierzu bedarf es einer rechtlich einwandfreien Regelung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer.  

Im Mittelstand fehlt es bisher an spezialisierter und aufwandneutraler Umsetzungsmöglichkeit. Diese bieten wir zusammen mit ausgewählten und spezialisierten Kooperationspartnern. Es entstehen auch für den Unternehmer keine Investitionskosten.

Wir übernehmen die komplette Administration! Liebe Steuerberater, mit dieser Abwicklung haben Sie endlich das Werkzeug, das Sie brauchen, um Ihren Mandanten die Vorteile der Nettolohnoptimierung zugänglich zu machen. Sprechen Sie uns an!

Mehr unter:  Nettolohnoptimierung