Vermögensschadenhaftpflicht

ASSKUR-Zusammenfassung:

- für viele Berufe zwingend vorgeschrieben Rechtsanwälte / Ärzte /Steuerberater

Die Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung stellt den Versicherungsnehmer (im Rahmen der vereinbarten Bedingungen) bis zur vereinbarten Höhe der Versicherungssumme von Schadenersatzansprüchen aus dem Bereich der beruflich verursachten echten Vermögensschäden durch Fehlberatung oder Berufsversehen, z.B. in Form einer Fristversäumnis, frei.

Häufige Deckungssummen sind z.B. 4 x 250.000 Euro pro Jahr, bei Rechtsanwälten.

Der Versicherungsumfang schließt die Prüfung der Haftung, die Wiedergutmachung der berechtigten Ansprüche und auch die Abwehr unberechtigter Ansprüche (einschließlich der Prozessführung mit Übernahme der Kosten im Sinne einer indirekten Rechtsschutzversicherung) mit ein.

Üblicherweise gilt der Versicherungsschutz nur für berufliche Tätigkeiten im Inland. Auslandsschutz kann im Einzelfall nach Prüfung durch den Versicherer gewährt werden.

Zusätzlich kann bei einzelnen Versicherern eine Sachschaden-Deckung für Schäden an anvertrauten Unterlagen abgeschlossen werden.

Die Ausschlüsse sind z.B. im § 4 der Allgemeinen Bedingungen für die Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung (AVB) festgehalten.

Zu den wichtigsten Ausschlüssen zählen:

  • kaufmännisch-unternehmerische Risiken
  • Spekulationsrisiken
  • Veruntreuungsschäden durch eigene Angestellte
  • Schäden durch wissentliche Pflichtverletzung

Entscheidend für den Versicherungsschutz ist, dass der Verstoß des Versicherungsnehmers innerhalb der Vertragszeit liegt. Im Rahmen der vereinbarten Nachhaftung besteht für diese Schäden auch dann Versicherungsschutz, wenn die Ansprüche erst nach Vertragsende gestellt werden.

Lassen Sie sich bei der Auswahl des passenden Versicherungsschutz von uns beraten. Profitieren Sie von unseren jahrelangen Erfahrung. Deckungslücken zu erkennen und zu beseitigen ist unser täglicher Auftrag.