Unfallversicherung

ASSKUR-Zusammenfassung:

  • Unfall kann vieles bedeuten, die Bedingungen sind recht unterschiedlich
  • Lassen Sie sich über die Gliedertaxen aufklären
  • Wie wirken die Progressionen von 300%, 600% oder gar 1000%
  • Ersetzt die Unfallrente eine Berufsunfähigkeitsabsicherung?

Der Begriff Unfall lässt keinen ungerührt. Spontan kann sich jeder vorstellen einen Unfall zu erleiden. Allerdings, was eigentlich ein „Unfall“?

Laut Definition der Versicherungswirtschaft (§ 178 Abs. 2, S. 1 VVG):

Ein Unfall liegt vor, wenn die versicherte Person durch ein plötzlich von außen auf ihren Körper wirkendes Ereignis unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet.

Teilweise wird die Unfall-Definition noch erweitert durch:

.. wenn durch eine erhöhte Kraftanstrengung an Gliedmaßen oder Wirbelsäule ein Gelenk verrenkt wird oder Muskeln, Sehnen, Bänder oder Kapseln gezerrt oder zerrissen werden.

Die Gesetzliche Unfallversicherung greift nur bei Arbeitern oder Angestellten und das auch nur auf dem direkten Weg zur Wohnung oder dem Arbeitsplatz. Das Brötchenholen oder die Mittagspause sind dort u.U. bereits nicht mehr abgesichert. Mehr als die Hälfte der Unfälle ereignen sich in der Freizeit! Tendenz steigend.

Der Unterschied zur Berufsunfähigkeitsabsicherung (BU) liegt darin, dass Sie bei einer Unfallversicherung unabhängig von einer Berufsausübung Leistungen erhalten können, die Ursache aber zwingend ein „Unfall“ sein muss. Krankheiten oder Schwäche gehören nicht dazu.

Außerdem ziel die Unfallversicherung primär darauf ab die einmalig entstanden Kosten infolge des Unfalls (z.B. Umbau des Hauses, Verdienstausfall) abzufangen, weniger jedoch die dauerhafte Existenz sicher zu stellen.

Lassen Sie sich über die zahlreichen Komponenten aufklären. Neben der eigentlichen Unfallversicherungen gibt es zahlreiche Alternativen, wie z.B. sog. Körperschutzpolicen oder auch die Dread Disease.