Privatrente

ASSKUR-Überblick:

  • Höchste Flexibilität

  • Freie Vererbbarkeit

  • Kapital oder Rente

  • Reduzierte Besteuerung bei Auszahlung (Ertragsanteil)

Die private Rentenversicherung ist eine Möglichkeit, um zusätzlich zur gesetzlichen Rente und ggf. Betriebsrente ein Geldpolster für das Rentenalter aufzubauen. Die Auszahlung erfolgt als Kapital oder als Lebenslange Rente. Diese Variante wir steuerlich ebenfalls gefördert. Bei Kapitalauszahlung ist der Gewinn nur zu 50% mit dem persönlichen Satz zu versteuern, bei lebenslanger Rente gilt die günstigere Ertragsanteilbesteuerung. Es sind bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen.

Zwei wesentliche Punkte unterscheiden sie von der klassischen kapitalbildenden Lebensversicherung: Erstens enthält eine private Rentenversicherung in der Regel keinerlei Todesfallschutz (dieser muss gesondert gegen Mehrbeitrag vereinbart werden) und zweitens ist die Zahlungsdauer der Rente im Normalfall lebenslang, während eine kapitalbildende Lebensversicherung zum Zeitpunkt X fällig wird und der Vertrag danach erlischt.

Die Varianten der Rentenversicherung

Zwei Varianten der privaten Rentenversicherung stehen Interessierten zur Verfügung: die aufgeschobene Rente und die Sofortrente.

Bei der aufgeschobenen Rentenversicherung zahlt der Versicherte regelmäßig – in der Regel monatlich – bis zum vertraglich vereinbarten Rentenbeginn oder einer festgelegten Beitragszahldauer einen fest vereinbarten Beitrag in den Vertrag ein.

Nach Ablauf dieser Sparphase stehen ihm zwei Auszahlungs-möglichkeiten offen, entweder er lässt sich die Summe auf einen Schlag ausbezahlen oder er vereinbart eine monatliche Rente. Bei Tarifen mit Wahlrecht ist eine staatliche Förderung (z.B. mit Riesterzulagen) der Rentenversicherung allerdings nicht möglich.

Bei der Sofortrente zahlt der Kunde eine bestimmte Summe in die Rentenversicherung sofort ein, dies sind meist Summen ab 10.000 Euro, und erhält daraufhin ab dem nächsten Monat eine Rente bis zum Lebensende. Der Vorteil der Sofortrente: Der Rentner erfährt sofort die genaue Rentenhöhe, während dies bei der aufgeschobenen Rentenversicherung erst vor Vertragsende bekannt ist, da die Überschüsse der Rentenversicherung, die zusätzlich zu dem Garantiezins anfallen, in den einzelnen Jahren sehr unterschiedlich sein können.

Der Zeitpunkt der Rente

Die früheste Auszahlung mit steuerlicher Förderung liegt bei 62. Ohne Förderung kann beliebig im Rahmen des Tarifes ausgezahlt werden. Bestimmte Klauseln in privaten Rentenversicherungen erlauben auch eine gewisse Flexibilität bei der Auszahlung. So kann der Rentenbeginn um bis zu fünf Jahre vorgezogen oder nach hinten verlagert werden. Dies hat natürlich Auswirkungen auf die Rentenhöhe. Diese fällt bei vorgezogenen Renten geringer und bei nach hinten verlagerten Renten entsprechend höher aus.